Garibaldi und der Erste Weltkrieg
GARIBALDI
Das Dorf Bezzecca liegt in einer schönen Ebene in der Mitte des Tales,
gerade am Eingang zum Seitental "Valle di Concei". Der Bach Assat, der
in einem tiefen Kanal geleitet ist, fließt durch das Dorf.
Die Ortschaft ist bekannt, vor allem weil sie - während des 3. Einigungskrieges - Schauspielplatz der Schlacht zwischen den Garibaldinern und den Österreichen war. Während des ersten Weltkriegs fand hier ein langer Graben- und Stellungskrieg zwischen italienischer Artillerie und habsburgischem Heer statt. Die Schutzlinie lief auf den umgebenden Bergen. Die umgebenden Berghänge und Gipfel sind noch heute von Wegen durchquert, die zu den Befestigsungsanlagen führten.
Die Ortschaft ist bekannt, vor allem weil sie - während des 3. Einigungskrieges - Schauspielplatz der Schlacht zwischen den Garibaldinern und den Österreichen war. Während des ersten Weltkriegs fand hier ein langer Graben- und Stellungskrieg zwischen italienischer Artillerie und habsburgischem Heer statt. Die Schutzlinie lief auf den umgebenden Bergen. Die umgebenden Berghänge und Gipfel sind noch heute von Wegen durchquert, die zu den Befestigsungsanlagen führten.
DER KRIEG IN VAL DI LEDRO
Während des ersten Weltkriegs gehörte Val di Ledro an der Grenze
zwischen Italien und Österreich. Auf der nordlichen Seite
(Cadria-Saval-Cima d'Oro) postierten sich die Österreicher und auf der
südlichen Seite (Tremalzo-Passo Nota-Carone) die Italiener.m Jahre 1866
began Preußen den Krieg gegen Österreich.
Italien verbündete sich mit Preußen in der Hoffnung, die Region Veneto von der österreichischen Herrschaft zu befreien. Somit fing der dritte Einigungskrieg an.
Italien verbündete sich mit Preußen in der Hoffnung, die Region Veneto von der österreichischen Herrschaft zu befreien. Somit fing der dritte Einigungskrieg an.
Der Krieg in diesem Gebiet wurde von
österreichischer Seite durch die grossen Bemühungen für die Herstellung
einer starken Schutzlinie geprägt.
Man baute starke Militäranlagen, um das Val Giudicarie zu verteidigen und zu sperren, und man umzog die Umgebung von Riva del Garda mit Schützgräben. Das Ledrotal, das somit Frontgebiet geworden war, wurde gegen Ende Mai 1915 ganz evakuiert. Die von der Heimat vertriebene Bevölkerung wurde in die zentralen Regionen des habsburgischen Reiches, und zwar nach Böhmen und Mähren gebracht.
Diese Massenflucht betraf tausende Familien (ca. 70.000 Personen), die an der Trentinischen Grenze wohnten.
Sie mußten über drei Jahre lang weit weg von ihrer Heimat, ihren Betrieben und Häusern wohnen und zahlreiche Schwierigkeiten bestehen. Aber schon vor diesem Exodus waren im Ledrotal sowie im Rest von Trentino viele Leute verhaftet worden, weil sie im Verdacht standen, für Italien zu ergreifen.
Sie wurden zunächst in den Gefängnissen von Riva del Garda eingesperrt und danach in dem Lager von Katzenau bei Linz untergebracht. Der Krieg zerstörte das Ledro- und das Concei-Tal völlig. Von den Dörfern waren nur noch Trümmer übrig geblieben.
Bezzecca und die anderen Ortschaften des Tales waren mehrmals bombardiert worden.
Man baute starke Militäranlagen, um das Val Giudicarie zu verteidigen und zu sperren, und man umzog die Umgebung von Riva del Garda mit Schützgräben. Das Ledrotal, das somit Frontgebiet geworden war, wurde gegen Ende Mai 1915 ganz evakuiert. Die von der Heimat vertriebene Bevölkerung wurde in die zentralen Regionen des habsburgischen Reiches, und zwar nach Böhmen und Mähren gebracht.
Diese Massenflucht betraf tausende Familien (ca. 70.000 Personen), die an der Trentinischen Grenze wohnten.
Sie mußten über drei Jahre lang weit weg von ihrer Heimat, ihren Betrieben und Häusern wohnen und zahlreiche Schwierigkeiten bestehen. Aber schon vor diesem Exodus waren im Ledrotal sowie im Rest von Trentino viele Leute verhaftet worden, weil sie im Verdacht standen, für Italien zu ergreifen.
Sie wurden zunächst in den Gefängnissen von Riva del Garda eingesperrt und danach in dem Lager von Katzenau bei Linz untergebracht. Der Krieg zerstörte das Ledro- und das Concei-Tal völlig. Von den Dörfern waren nur noch Trümmer übrig geblieben.
Bezzecca und die anderen Ortschaften des Tales waren mehrmals bombardiert worden.
